heimanbau

Wie geht der Tabakanbau vor sich?

Bevor die Tabak-Körner eingesät werden können, müssen diese in Wasser eingelegt werden. Sind die Körner eingeweicht worden, wickelt man sie in ein Tuch und erwärmt diese. Auf diese Art und Weise wird für die Tabak-Samen das benötigte subtropische Klima künstlich geschaffen, welches sie brauchen, um wachsen zu können. Hat die Keimung der Samen begonnen, können diese in so genannte Frühbeetkästen gesetzt werden. Diese Kästen müssen im Vorfeld bereits entsprechend mit gedüngter Erde, Torf und wärmendem Mist versehen werden. Hat man die Tabak-Keimlinge in die Frühbeetkästen gesetzt, werden diese mit Glas- oder Plastikplatten abgedeckt, welche für die benötigte Wärme innerhalb des Pflanzenkastens sorgen.

Nun darf man die noch jungen Tabakpflanzen keineswegs vernachlässigen – schließlich muss die Temperatur innerhalb der Kästen regelmäßig überprüft und reguliert werden, genau so wie das Gießen der Pflanzen nicht wegfallen darf. Im Mai, wenn die Pflanzen entsprechend gewachsen sind, können diese dann aufs Feld gesetzt werden. Nun hat der Tabak-Bauer die Aufgabe, den Tabak von Unkraut zu befreien und regelmäßig zu düngen. Nach und nach werden nun innerhalb der nächsten Wochen die Blätter der Tabakpflanzen gepflückt, welche zu entsprechender Rauchware verarbeitet werden. Wer sich trotz des Aufwandes gerne selbst an den Tabak-Anbau wagen will, der kann dies ohne Probleme tun – so lange er den Tabak nicht maschinell oder zum Wiederverkauf anpflanzt. So soll es erlaubt sein, bis zu 100 Tabakpflanzen anzubauen.

Beleuchtung - Basics

Eine kurze Checkliste für die Beleuchtung im heimischen Growbereich

  • Die jeweils richtigen Lampen für Wachstumsphase und Blütephase. Während für die Wachstumsphase Leuchtmittel mit hohem Blauanteil im Farbspektrum benötigt werden, erfordert die Blütephase einen hohen Rotanteil. Auf diese Weise wird ein natürlicher Lichtzyklus simuliert entsprechend der sich im Jahresverlauf ändernden Intensität der am Boden angelangenden Sonnenstrahlen bzw. bestimmter Lichtanteile im Spektrum. Es gibt auch Leuchtmittel, die das komplette Spektrum abdecken, diese sind preislich natürlich höher angesiedelt, sparen einem dafür die Umstellung der Beleuchtung. Des weiteren sollte man sich vor allem für kleinere Anbauvorhaben überlegen, ob sich nicht auch Energiespalampen rentieren.
  • Ohne Reflektoren geht gar nichts, erst Reflektoren sorgen in Kombination mit den Beleuchtungslampen für eine sinnvolle Beleuchtung der Pflanzen. Denn ein Reflektor hilft dabei, die Strahlen der Leuchtmittel zu bündeln und auf die Pflanze zu konzentrieren. Durch das Beifügen eines Reflektors kann die Lichtquelle optimal genutzt werden, denn dieser fängt selbst verloren gegangene Lichtreflexe ein und richtet diese bei richtiger Einstellung auf die Pflanze. Außerdem verstärkt der Reflektor die effektive Leuchtkraft der Beleuchtungslampe.

Heimanbau

Erfolgreich von zuhause aus anbauen - Der Traum jedes Selbstversorgers. Die Verwirklichung desselben erfordert allerdings einiges an Know How. Wissen über Düngung, Beleuchtung, Be- und Entlüftung, Bewässerung, Zuchtmethoden und den richtigen Zeitpunkt des Anpflanzens, Zuschneidens und Erntens ist zum Homegrowing essentiell und wächst nicht auf Bäumen.

Pflanzen sind auch ein wesentlicher Bestandteil des heimischen Gartens oder auch im Gewächshaus und sollen nicht nur als reine Garten Dekoration angesehen werden. Viele Nutzpflanzen bedanken sich gleichzeitig mit dekorativem Charme und feiner Ernte. Wer eher auf Blümchen steht, kann sich mit oft leicht anzubauenden Blumensamen einen bunten, exotischen Garten zaubern.

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