Springschwänze

Springschwänze ausmerzen

Springschwänze sind in erster Linie Nützlinge, die eine wichtige Rolle beim Abbau von verfallenden biologischen Stoffen, also Resten toter Pflanzen etc, und damit der Bildung von neuem Humus spielen. Es gibt einige wenige Arten, der Luzernefloh beispielsweise, die als Schädlinge gelten. Außerdem kann es vorkommen, dass in Monokulturen und bereits recht unnatürlichen Ökosystemen, die bereits vielen Eingriffen ausgesetzt waren, Springschwänze, die nicht genügend totes Material vorfinden, sich von lebenden Wurzeln ernähren. Wenn die Bekämpfung von Springschwänzen nötig wird, kann man den Job durch Raubmilben erledigen lassen.

Raubmilben

Raubmilben (PP Raubmilben, Phytoseiulus Persimilis) sind sehr widerstandsfähigen Tiere, die sich (es gibt verschiedene Arten mit verschiedenen Präferenzen) von Spinnmilben, Thripse, Weichhautmilben, roten Baumspinnen, Springschwänzen, Sumpffliegen, Trauermücken oder Zitrus-Milben ernähren. Vor allem gegen Trauermücken ist übrigens eine Kombination der Nützlinge mit Gelbtafeln sinnvoll, da diese zumindest schon mal einen Teil der (geflügelten) Schädlinge anlocken und abfangen.

Sie sind im Gegensatz zu Fadenwürmern auch recht widerstandsfähig gegen Pflanzenschutzmittel und halten auch höhere Temperaturen und geringe Feuchtigkeit gut aus. Außerdem gehen sie nicht sofort ein, sobald die Schädlinge vertilgt sind, sondern überleben noch eine ganze Weile, weshalb Raubmilben auch zur vorsorglichen Ausbringung geeignet sind.

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