Schmierläuse, auch Wollläuse genannt, können an allen Teilen einer Pflanze auftreten, vor allem Sukkulenten sind ihre Opfer.
Der Australische Marienkäfer, Florfliegen und Schlupfwespen sind alle geeignet, den Läusen den Garaus zu machen. Am besten kann man Schmierläuse bekämpfen, indem man mehrere Nützlinge kombiniert, ideal ist die Kombination aus Schlupfwespen, die sich über die Larven hermachen und Australischen Marienkäfern, die die ausgewachsenen Tiere vertilgen.
Der Australische Marienkäfer kann gegen Schmierläuse und Wollläuse eingesetzt werden. Nicht nur die Larve, auch die Käfer verzehren die Wollläuse, somit kann ein Käfer, obwohl kaum größer als die Läuse, mehrere hundert dieser kleinen Schädlinge vertilgen.
Diese Käferart war übrigens einer der Pioniere der biologischen Schädlingsbekämpfung, bereits 1889 wurde er von Australien nach Kalifornien importiert, um die Schildlaus (die ebenfalls aus Australien, aber unfreiwillig, eingeschleppt wurde) zu bekämpfen. Im Gegensatz zu vielen mißlungenen Beispielen der Einbringung fremder Tierarten in bestehende Ökosysteme, kann dies als Erfolg gewertet werden, da diese Art des Marienkäfers in keiner Form als Schädling auftritt. Australische Marienkäfer haben übrigens keine Punkte.
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