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Wie geht der Tabakanbau vor sich?

Bevor die Tabak-Körner eingesät werden können, müssen diese in Wasser eingelegt werden. Sind die Körner eingeweicht worden, wickelt man sie in ein Tuch und erwärmt diese. Auf diese Art und Weise wird für die Tabak-Samen das benötigte subtropische Klima künstlich geschaffen, welches sie brauchen, um wachsen zu können. Hat die Keimung der Samen begonnen, können diese in so genannte Frühbeetkästen gesetzt werden. Diese Kästen müssen im Vorfeld bereits entsprechend mit gedüngter Erde, Torf und wärmendem Mist versehen werden. Hat man die Tabak-Keimlinge in die Frühbeetkästen gesetzt, werden diese mit Glas- oder Plastikplatten abgedeckt, welche für die benötigte Wärme innerhalb des Pflanzenkastens sorgen.

Nun darf man die noch jungen Tabakpflanzen keineswegs vernachlässigen – schließlich muss die Temperatur innerhalb der Kästen regelmäßig überprüft und reguliert werden, genau so wie das Gießen der Pflanzen nicht wegfallen darf. Im Mai, wenn die Pflanzen entsprechend gewachsen sind, können diese dann aufs Feld gesetzt werden. Nun hat der Tabak-Bauer die Aufgabe, den Tabak von Unkraut zu befreien und regelmäßig zu düngen. Nach und nach werden nun innerhalb der nächsten Wochen die Blätter der Tabakpflanzen gepflückt, welche zu entsprechender Rauchware verarbeitet werden. Wer sich trotz des Aufwandes gerne selbst an den Tabak-Anbau wagen will, der kann dies ohne Probleme tun – so lange er den Tabak nicht maschinell oder zum Wiederverkauf anpflanzt. So soll es erlaubt sein, bis zu 100 Tabakpflanzen anzubauen.

Oftmals kann man das benötigte Zubehör in einem sogenannten Growshop kaufen. Diese Spezialläden für Indoor Growing, das heißt den Anbau im Haus oder Gewächshaus führen ein ausgefeiltes Sortiment von der Beleuchtung über den Dünger bis hin zu kompletten hydroponischen Anlagen.